
Herz-Kreislauferkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache bei Frauen. In Deutschland sterben jedes Jahr ca. 20.000 Frauen an einem Herzinfarkt. Trotzdem wird die Gefahr eines Herzinfarkts bei Frauen unterschätzt und Symptome häufig übersehen. Denn Frauenherzgesundheit wird von Medizin, Wissenschaft und Forschung noch wenig beachtet. Umso mehr freuen wir uns, dass das Interesse an dem Thema wächst – das zeigt nicht zuletzt die wachsende Beteiligung am #GoRed Day!
Deshalb möchten wir als Healthcare Frauen e.V. gemeinsam mit verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens und im Rahmen der „Herz-Hirn-Allianz“, einen deutschlandweiten Tag der Frauenherzgesundheit etablieren. Es gilt, das politische und öffentliche Bewusstsein für Herzerkrankungen bei Frauen zu stärken! In Anlehnung an den amerikanischen National Wear Red Day® haben wir für diesen Aktionstag den 1. Freitag im Februar gewählt:
Am 05. Februar 2027 feiern wir unser 5-jähriges Jubiläum.
An diesem ausgewählten Freitag wollen wir – mit möglichst vielen Mitmachenden in ganz Deutschland - mit einem roten Kleidungsstück oder einem roten Accessoire ein Zeichen setzen. Dabei geht es uns nicht nur darum, aufklärende Fakten zum Thema Herzinfarkt zu vermitteln, sondern Frauen auch zu ermutigen, sich für ihre Gesundheit einzusetzen und das Bewusstsein in der gesamten Bevölkerung zu steigern. Wir wollen mit dem Aktionstag größtmögliche Veränderungen anstoßen, um die Herz-Kreislauf-Gesundheit von Frauen maßgeblich zu verbessern.
Schwerpunkte #GoRed 2026
Daten und Forschung (Frauenherzdaten)
Wie Ihr mitmachen könnt:
Ladet am 5. Februar 2027 ein Foto inkl. herzrotem Accessoire/Gegenstand/Element auf Euren Social Media- Profilen hoch und verwendet die Aktions-Hashtags #frauenherzenschlagenanders #HerzHirnAllianz und/ oder #GoRed
Herzinfarkte äußern sich bei Frauen – gehäuft 10 bis 20 Jahre nach der Menopause – anders als bei Männern. Statt starker Brustschmerzen stehen Luftnot, Müdigkeit, Übelkeit, Druck- oder Engegefühl im Brustkorb oder Oberbauchbeschwerden im Vordergrund. Diese Beschwerden werden häufig nicht als Warnzeichen einer Herzerkrankung erkannt, sondern als harmlose Magenprobleme, Stress oder Alterserscheinungen fehlgedeutet. Auch viele Frauen selbst denken zunächst nicht an ihr Herz und suchen deshalb verspätet medizinische Hilfe. Besonders ältere Frauen leben häufiger allein und zögern, den Notruf zu wählen. Die Folge sind verzögerte Diagnosen, späterer Therapiestart und eine schlechtere Prognose. Wir schaffen Awareness und Sichtbarkeit.
Im Jahr 2025 konnten wir bereits 36 Millionen Herzen mit unserer Kampagne erreichen.