#ageingforfuture – Bewusstsein für gesundes Altern schaffen

Unser Verein steht wie kein zweiter für die Bereicherung der Gesundheitswirtschaft um neue Konzepte und fachliche Errungenschaften. Im Fokus unserer Arbeit steht die Förderung und Vernetzung von Frauen in Führungspositionen im Gesundheitswesen. Dabei spielt auch die Gesundheit für uns eine zentrale Rolle. Denn nur wer lange gesund ist, kann auch lange leistungsfähig sein und seine beruflichen und privaten Pläne verwirklichen.


Wir treten mit dem Projekt #ageingforfuture an, um ein Bewusstsein für gesundes und aktives Altern zu schaffen und gemeinsam mit Politik, Wirtschaft und Medizin Lösungen herbeizuführen. Unser Ziel ist es, aufzuklären und Veränderungen herbeizuführen.

Als erstes konkretes Beispiel für gesundes Altern widmen wir uns der Osteoporose. In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen an dieser Volkskrankheit. Trotz des Status als Volkskrankheit und einer stetig steigenden Anzahl Betroffener wird bisher nur wenig dafür getan, die Versorgung von Osteoporose-Patientinnen und -Patienten zu verbessern. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch für die Therapie. Die Krankheit bleibt meist lange Zeit unerkannt und damit unbehandelt. Dies liegt vor allem daran, dass eigentlich einfache, unbedenkliche und kostengünstige diagnostische Maßnahmen (Knochendichtemessung) nur unzureichend umgesetzt werden. Selbst nach Knochenbrüchen und deren operativer Behandlung werden die meisten Patientinnen und Patienten nur selten mit dem Hinweis auf einen Verdacht auf Osteoporose aus dem Krankenhaus entlassen. Die Konsequenz sind erneute Knochenbrüche mit schweren Folgen für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie hohen Kosten für die Gesellschaft.
Diese ergeben sich einerseits durch die Krankheitskosten und andererseits dadurch, dass Betroffene, als Folge ihrer Osteoporose-Erkrankung, oftmals aus dem Erwerbsleben ausscheiden müssen.

Unter dem Motto #ageingforfuture ist es uns deshalb wichtig, im Zusammenhang mit Osteoporose präventive und interventionelle Strategien zur Förderung eines aktiven und gesunden Alterns zu entwickeln.

Dr. Vanessa Conin-Ohnsorge, Annalisa Kierndorfer, Heike Quibeldey